Schlagrad-Verfahren

Das Schlagradprüfverfahren stellt die Bedingungen unter kombinierter schlagender/stoßender und abrasiver Beanspruchung nach und erlaubt es, eine große Breite an Materialien zu testen. Hierbei wird Abrasivgut in den Kontakt von  rotierenden Schlagkörpern und einem festen Amboss gebracht, Bild1. Als Probenkörper sind sowohl die Schlagelemente, als auch der Amboss prüfbar. Während des Versuches besteht die Möglichkeit, die aufgebrachte Schlagkraft über eine Kraftmessdose zu protokollieren. Der Massenstrom des Abrasivgutes kann mit einer Toleranz von ±5g/min genau eingestellt werden und bleibt für die verschiedenen Prüfvarianten konstant.

Die Proben werden vor und nach dem Versuch gewogen und der Abtrag wird in mg oder bei bekannter Werkstoffdichte in mm3 angegeben. Als Abrasivgüter können je nach Kundenwunsch verschiedene Materialien benutzt werden.